Die Payback Kreditkarte von American Express verbindet zwei Dinge, die viele Menschen in Deutschland ohnehin schon nutzen: das PAYBACK Bonusprogramm und eine kostenlose Kreditkarte. Wer regelmäßig bei REWE, dm, Aral oder anderen PAYBACK Partnern einkauft, kann mit dieser Karte bei nahezu jeder Zahlung zusätzlich Punkte sammeln – ganz ohne Jahresgebühr. In diesem Test 2026 schauen wir uns an, wie viel die Karte wirklich bringt, für wen sie sich lohnt und wo ihre Grenzen liegen.

Die Payback American Express richtet sich klar an PAYBACK-Fans, die ihre Punktesammlung über den stationären Handel hinaus auf jeden Einkauf ausdehnen möchten. Als dauerhaft kostenlose Karte ist sie dabei ein risikoarmes Extra im Portemonnaie.

In diesem Artikel
4.3 / 5
Jahresgebühr 0 € dauerhaft (Haupt- und Partnerkarte)
Punkte sammeln 1 PAYBACK Punkt je 3 € Umsatz (ausgenommen Tankstellen); bei Partnern zusätzlich reguläre Partnerpunkte
Willkommensbonus Aktionsabhängig, u. a. Extra-Punkte für Neukunden (Stand 2026)
Rückzahlung Monatlicher Vollausgleich per Lastschrift, kein Teilzahlungszwang
Für wen Aktive PAYBACK-Mitglieder mit Einkäufen bei REWE, dm, Aral & Co.
Netzwerk American Express

Wie funktioniert das Punktesammeln bei der Payback Kreditkarte?

Das Herzstück der Karte ist die Verzahnung mit dem PAYBACK Programm. Bei jeder Zahlung mit der Karte erhältst du 1 PAYBACK Punkt je 3 € Umsatz. Ein Punkt entspricht 1 Cent, das ergibt eine Grundverzinsung von rund 0,33 % auf deine Ausgaben. Das klingt zunächst bescheiden – der eigentliche Hebel liegt aber im Zusammenspiel mit den PAYBACK Partnern.

Kaufst du bei einem PAYBACK Partner wie REWE, dm oder Aral ein und zahlst mit der Karte, kassierst du doppelt: einmal die regulären Partnerpunkte (oft 1 Punkt je 2 €) und zusätzlich die Kartenpunkte. Kombiniert man das mit den regelmäßigen eCoupons und Aktionen mit 10-, 15- oder 20-fach Punkten, steigt die effektive Rendite deutlich. Ausgenommen vom Kartenpunkt sind lediglich Tankstellenumsätze.

Punkte einlösen und Miles & More Transfer

Ab 200 Punkten kannst du deine PAYBACK Punkte einlösen – als Rabatt an der Kasse, für Prämien oder als Bargutschrift. Besonders interessant für Vielflieger: Punkte lassen sich 1:1 in Miles & More Meilen umwandeln. Mit der Karte verfallen deine Punkte zudem nicht mehr, solange die Karte aktiv ist. Das nimmt den Druck, gesammelte Punkte schnell ausgeben zu müssen.

Kosten und Gebühren im Überblick

Der große Pluspunkt: Es gibt keine Jahresgebühr, keine Mindestumsätze und keine versteckten Grundkosten. Auch die Partnerkarte ist dauerhaft beitragsfrei. Damit ist die Karte ein Nullsummen-Risiko – selbst wer sie nur gelegentlich einsetzt, zahlt nichts drauf.

Beachten solltest du zwei Punkte: Im Ausland bzw. bei Fremdwährungen fällt ein Auslandseinsatzentgelt an, weshalb die Karte für Reisen außerhalb der Eurozone nur bedingt geeignet ist. Und die Akzeptanz von American Express ist in Deutschland weiterhin geringer als bei Visa oder Mastercard – im Supermarkt und bei großen Ketten meist problemlos, bei kleineren Händlern gelegentlich nicht. Eine zusätzliche Visa- oder Mastercard als Backup ist deshalb sinnvoll.

Vorteile
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr – auch die Partnerkarte
  • Punkte bei fast jedem Einkauf, doppelt bei PAYBACK Partnern
  • Punkte verfallen nicht mehr, 1:1 Transfer in Miles & More
  • Ideale Ergänzung für aktive PAYBACK-Nutzer
Nachteile
  • Geringere Akzeptanz von Amex bei kleineren Händlern
  • Auslandseinsatzentgelt bei Fremdwährungen
  • Grundverzinsung von 0,33 % ohne Partneraktionen niedrig
  • Kein Kartenpunkt an Tankstellen
Tipp: Den größten Effekt erzielst du, wenn du die Karte gezielt bei PAYBACK Partnern und während der Punkte-Aktionen (10x, 15x, 20x) einsetzt. So kombinierst du Partnerpunkte, Aktionspunkte und Kartenpunkte in einer einzigen Zahlung.

Für wen lohnt sich die Payback American Express?

Die Karte ist die richtige Wahl für alle, die ohnehin schon PAYBACK-Mitglied sind und regelmäßig bei den großen Partnern einkaufen. Für diese Gruppe ist die Payback Kreditkarte ein kostenloses Upgrade, das aus normalem Konsum zusätzliche Punkte macht. Wer dagegen selten bei PAYBACK Partnern einkauft oder viel im Ausland zahlt, profitiert kaum – hier sind Cashback-Karten oder Reisekarten die bessere Wahl. Ein Vergleich mit der kostenlosen American Express Blue Card lohnt sich, wenn du lieber flexible Membership Rewards statt PAYBACK Punkte sammeln möchtest.

Kostet die Payback American Express eine Jahresgebühr?
Nein. Die Karte ist dauerhaft kostenlos, es gibt keine Jahresgebühr und keine Mindestumsätze. Auch die Partnerkarte ist beitragsfrei.
Wie viele Punkte sammle ich mit der Karte?
Du erhältst 1 PAYBACK Punkt je 3 € Umsatz. Bei Einkäufen mit PAYBACK Partnern kommen die regulären Partnerpunkte zusätzlich obendrauf.
Kann ich Punkte in Meilen umwandeln?
Ja, PAYBACK Punkte lassen sich 1:1 in Miles & More Meilen transferieren – interessant für Vielflieger.
Wird die Karte überall akzeptiert?
Bei großen Ketten und Supermärkten meist problemlos. Da American Express seltener akzeptiert wird als Visa oder Mastercard, empfiehlt sich eine Zweitkarte als Backup.

Fazit: Lohnt sich die Payback Kreditkarte?

Für aktive PAYBACK-Mitglieder ist die Payback Kreditkarte von American Express ein klarer Gewinn: kostenlos, praktisch im Alltag und ein spürbarer Punkte-Turbo, wenn man sie gezielt bei Partnern einsetzt. Die niedrige Grundverzinsung und die Amex-Akzeptanz sind die einzigen echten Schwächen – beide lassen sich durch clevere Nutzung und eine Zweitkarte gut ausgleichen. Wer PAYBACK ohnehin nutzt, macht mit dieser Karte nichts falsch. Wer flexibler oder international unterwegs ist, sollte zusätzlich die DKB Visa oder eine weitere Kreditkarte im Vergleich prüfen. Auch die Amazon Visa und die Hanseatic Bank GenialCard sind gute kostenlose Alternativen.

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Redaktionsteam mit Spezialisierung auf persönliche Finanzen, Kreditkarten und Bankprodukte.

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